Perfektes Wetter am Renntag

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Am vergangenen Sonntag war es endlich so weit – die Vereinsmeisterschaft vom RC-Land Heilbronn und RC-MSC Greuthof startete mit dem dritten Lauf des Jahres in die Outdoor Saison. Zum Rennen waren insgesamt 21 Starter gemeldet, die in den Klassen Gentleman/Einsteiger, TW Standard, 2WD und Formel 1 an den Start gingen.

2016-05-22-IMG_8395Schon früh morgens wurden die ersten Pavillions aufgebaut und Platz im Fahrerlager bezogen. Wie schon bei den vergangenen beiden Rennen im RC-Land war die Klasse Tourenwagen Standard mit 9 Startern die am besten besetzte Klasse. In der Klasse F1, die ihre Renn-Premiere auf Asphalt feierte, traten immerhin 6 Fahrer das Rennen an. Dahinter folgen Gentleman mit 5 und 2WD mit 4 Startern. Jedoch kam auch in den etwas schwächer besetzten Klassen der Spaß nicht zu kurz.

Nachdem die am Vortag noch angekündigten Gewitter für den Nachmittag aus den Wettervorhersagen am Sonntagmorgen verschwunden waren, wurden entgegen der eigentlichen Planung doch 3 Vorläufe sowie 3 Finalläufe gefahren.

In der Formelklasse konnte sich Chris Grenz mit seinem Shepherd Velox F1 gegen die Konkurrenz durchsetzen und sicherte sich mit 30 Runden in 7:09,913 Minuten Startposition 1. Mit rund 5 Sekunden Rückstand im seinem schnellsten Vorlauf stellte Marc Siegle seinen Xray X1 auf Startplatz 2. Dahinter folgten Hilbert Schneider, Ute Menda, Wolfgang Hirsch und Michael Zürn.

2016-05-22-IMG_8268In der stark besetzten Tourenwagen Standard Klasse setzte sich Johannes Weber mit 37 Runden in 7:04,703 Sekunden an die Spitze der Startaufstellung. Zugleich stellten die 37 Runden mit rund 5 Sekunden Überzeit einen neuen Distanzrekord für die TW Standard Klasse dar. Hinter Johannes komplettierten Markus Holzhofer, Patrick Butsch und Louis Kretschmer die ersten beiden Startreihen.

Bei den Gentleman führte in den Vorläufen kein Weg an Bubi vorbei. Er stellte seinen Red Bull Porsche auf die vorderste Startposition. Von den weiteren Positionen aus starteten Hilbert Schneider, Ute Menda, Armin Ullmer und Michael Zürn in die Finale. In der Klasse 2WD führte kein Weg an Niklas Mährle vorbei. Mit zwei Runden Vorsprung machte er seinen Anspruch auf den ersten Startplatz mehr als deutlich.

Nachdem sich alle in der Mittagspause mit Fleischkäse, Kartoffelsalat und Pommes gestärkt hatten und der dritte Vorlaufdurchgang beendet war, standen die drei Finalläufe auf dem Zeitplan. In der Klasse Tourenwagen Standard konnte Johannes seinen vordersten Startplatz zu drei Siegen umsetzten und gewann damit die Klasse deutlich vor Louis Kretschmer und Patrick Butsch. 2016-05-22-IMG_8347Auch wenn die Schreie auf dem Fahrerstand während der Finale etwas lauter wurden, vertrugen sich am Ende alle wieder und man schob die kleinen Wutausbrüche auf den eh schon hohen Adrenalinpegel während der Rennen.

In der Gentleman Klasse ging es weniger auf dem Fahrerstand, dafür aber umso mehr auf der Strecke zur Sache! Während Bubi das erste Finale noch mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden konnte, fuhr Ute Menda im zweiten Finallauf bis auf zwei Sekunden an Bubi heran. Nichtsdestotrotz sicherte er sich mit seinem Red Bull Porsche den Sieg bei den Gentlemen. Mit einem Sieg im dritten Finale machte Ute ihren Anspruch auf Position zwei deutlich und verwies Hilbert Schneider, Michael Zürn und Armin Ullmer auf die weiteren Ränge.

In der Klasse F1 waren die Kämpfe auf der Strecke nicht weniger hart. Die offen stehenden Reifen der Formel Fahrzeuge bieten bei Feindkontakt super Sprungmöglichkeiten, was auch des öfteren genutzt wurde. Am Ende dreier spektakulärer Finale konnte sich von Position zwei gestartet Marc Siegle gegenüber dem Pole-Setter Chris Grenz durchsetzen. Hilbert Schneider setzte seinen dritten Startplatz in Position 3 im Endergebnis um und landete somit vor Ute Menda, Wolfgang Hirsch und Michael Zürn.

Bei den 2WD´lern siegte Niklas Mährle deutlich vor Bernd Nottebom, Sven Reule und Stefan Nottebom.

Auch wenn manchmal etwas härter gefahren wurde und nicht alle Überhol- und Überrundungsvorgänge sauber abliefen, hatte alle sichtlich Spaß und freuen sich nun auf das zweite Rennen draußen am 19. Juni.

Am Ende des Renntages herrschten immer noch schönstes Wetter und rund 25°C – von Regen keine Spur. Erst später am Abend, als im Greuthof bereits wieder Ruhe eingekehrt war, begann es leicht zu regnen.

 

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